Willkommen im Institut für Physikalische Biologie

Die Funktion jeder Zelle und jedes Organismus hängt entscheidend von den dynamischen Interaktionen zwischen biologischen Makromolekülen und ihrer korrekten drei-dimensionalen Struktur ab. Fehlerhafte Interaktionen und fehlgefaltete Strukturen führen letztlich zu Krankheit und Alterung.

Unser Ziel ist es, diese Interaktionen zu verstehen und die dreidimensionalen Strukturen der an entscheidenden zellulären Prozessen beteiligten Protein-Komplexe möglichst in atomarer Auflösung zu bestimmen. Darüber hinaus entwickeln wir neuartige Verfahren zur Früherkennung und zur Therapie neurodegenerativer Erkrankungen mit einem starken Fokus auf der Alzheimerschen Demenz. undefined[mehr]

Die Institutsleitung liegt bei Prof. Dr. Dieter Willbold. Die Arbeitsgruppen in der Abteilung Willbold widmen sich den Schwerpunkten Modellsysteme, Virus-Wirt-Interaktionen sowie Neurofunktion und Neurodegeneration. undefined [mehr] Die Abteilung von Prof. Dr. Henrike Heise arbeitet an neuen Methoden der Festkörper-NMR-Spektroskopie. undefined[mehr]

Eine enge Kooperation besteht mit dem
undefinedInstitute of Complex Systems - Strukturbiochemie (ICS-6)
am Forschungszentrum Jülich (Leitung Prof. Dr. Willbold).

Auf dem Jülicher Campus betreiben die Institute gemeinsam das Biomolekulare NMR-Zentrum.

Aktuelle Meldungen

03.11.17 Parkinson: Veränderungen des Proteins Alpha-Synuclein führen zu gegensätzlichen Effekten

Das Protein Alpha-Synuclein gilt als mögliche Ursache für die Parkinsonkrankheit. Der Eiweißbaustein kommt zum einen als normaler Bestandteil in den Nervenzellen vor. Andererseits bildet er aber auch mikroskopisch kleine Ablagerungen, die sogenannten Lewy-Körperchen, die sich in den Nervenzellen von Parkinson-Patienten nachweisen lassen. Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang eine durch oxidativen Stress modifizierte Form des Proteins, die durch zusätzliche Bindungen der Aminosäure Tyrosin stabilisiert wird. Diese veränderte Form übt auf die Bildung der krankheitstypischen Ablagerungen jedoch einen durchaus gegensätzlichen Effekt aus, wie Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Forschungszentrums Jülich nun aufzeigen konnten.


22.09.17 Ausgründer entwickeln Medikamente gegen Alzheimersche Krankheit

Die Entwicklung neuartiger Therapien und Medikamente zur Behandlung beispielsweise der Alzheimer-Krankheit ist der Schwerpunkt einer Ausgründung aus dem Forschungszentrum Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Priavoid GmbH mit dem Gründer Prof. Dieter Willbold und seinem Team hat vor wenigen Tagen ihre Arbeit aufgenommen. Die Wissenschaftler haben einen Wirkstoffkandidaten zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit entwickelt, zu welchem nun die präklinischen Tests abgeschlossen sind.


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